Marktforschung |
|
|
|
|
|
| K |
| Seiten: 1 |
Kausaler Zusammenhang
| [Causal Relationship] Die Veränderung einer Variable verursacht die Veränderung einer anderen Variable. Kann nur durch eine echtes Experiment aufgezeigt werden. |
Klumpenauswahl
| [Cluster (Area) Sample] Verfahren der Stichprobenerhebung (eingeschränkte Zufallsauswahl), bei dem die Grundgesamtheit in einzelne Klumpen zerlegt wird. Einige dieser Klumpen werden dann zufällig ausgewählt. Zum Beispiel wird bei einem Unternehmen mit 300 Filialen nur in 30 zufällig gewählten Filialen eine Kundenbefragung durchgeführt. Eine Sonderform ist die Flächenauswahl: z.B. werden nur bestimmte Haushalte ausgewählt. In diesen Flächen werden dann alle relevanten Elemente erhoben. |
Kodieren
| [Coding] Entwicklung von Antwortkategorien und Zuordnung von Antworten zu den Kategorien (z.B. für die Auswertung qualitativer Interviews). |
kognitive Komponente
| [Cognitive Component] Einstellungsbereich, der das Wissen beinhaltet. |
Kohorte
| [Cohort] Gruppe von Personen, die in der selben Zeitperiode geboren sind. |
Kohorten-Analyse
| [Cohort Analysis] Untersuchung von Personengruppen mit bestimmten zeitlichen Gemeinsamkeiten (z.B. Geburtsjahr oder Studiensemester). Dabei werden in der Regel die Entwicklungen verfolgt oder Unterschiede zwischen verschiedenen Kohorten untersucht. |
Kohorten-Effekt
| [Cohort Effect] Einfluss der Zugehörigkeit der Untersuchungsteilnehmer zu Kohorten auf die Ergebnisse einer Untersuchung. |
Kompensatorisches Modell
| [Compensatory Model] Modell mehrerer Attribute eines Meinungsgegenstandes, bei dem ein Attribut (z.B. die Qualität) ein anderes Attribut (z.B. den Preis) aufheben kann. |
Konstrukt
| [Construct] Eine nicht direkt messbare Annahme (z.B. Einstellungen). Konstrukte werden indirekt über Indikatoren gemessen. |
Konsumentenpsychologie
| [Consumer Psychology] Kosumentenpsychologie ist ein Teilbereich der Marktpsychologie. Sie beschäftigt sich mit dem Erleben, Verhalten und Handeln von Konsumenten. |
Konsumentenverhalten
| [Consumer Behavior] Auch Verbraucherverhalten, Konsumforschung. Verhalten von Konsumenten, wird in der Forschung und Lehre meist mit Konsumentenforschung gleich gesetzt. |
Kontrollgruppe
| [Control Group] Gruppe in einer Untersuchung, bei der kein Treatment durchgeführt wurde. |
Konzentrationsverfahren
| Verfahren der Stichprobenerhebung, bei dem Elemente gezielt nach bestimmten Eigenschaften ausgewählt werden. Zum Beispiel wird versucht, nur Frauen über 30 Jahre in der Stichprobe zu haben (Abschneideverfahren) oder nur Frauen die typisch bayrisch sind (typische Auswahl). |
Konzept-Test
| [Concept Test] Test eines geplanten Angebotes bei einer Stichprobe der Zielgruppe. |
Kosten-Nutzen Analyse
| [Cost-Benefit Analysis] Prozess, bei dem der Wert und die Effizienz eines Verfahrens (z.B. einer Forschungsstudie) nach seinen Kosten (z.B. Zeit, Personal, Geld) und seinem Nutzen (z.B. Anwendbarkeit, Erkenntnisgewinn, Risikovermeidung) bestimmt wird. Das Gütekriterium ökonomie hängt damit stark zusammen. |
Kreisdiagramm
| Ein Diagramm, in dem Kreissegmente die relative Ausprägung von Variablen veranschaulichen. Wird häufig für Daten auf Nominalskalenniveau empfohlen, da die Darstellung in einem Kreis keine Rangordnung suggeriert. |
Künstlichkeit
| [Artificiality] Grad der Abweichung einer Untersuchung von der tatsächlichen Lebenswelt. Betrifft die externe Validität. |
Käuferverhalten
| [Buyer Behavior] Forschung und Lehre zum Verhalten von Käufern. Meist werden die Bereiche Konsumentenverhalten (consumer buyer behavior) und organisationale Käufer (organizational buyer / business buyer behavior) unterschieden.? |
|
|
|