Statistik und Methoden |
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Kanonische Korrelationsanalyse
| Zusammenhangsanalyse für mehrere unabhängige und abhängige Variablen. |
Kardinalskala
| überbegriff für Intervall- und Verhältnisskalen. |
Klassifikationsvariablen
| [Classification Variables] Variablen, die für die Zuordnung von Fällen (z.B. Personen) zu Kategorien (z.B. gebundene Kunden) verwendet werden. |
Kommunalität
| [Commonality] Anteil der Varianz einer Variable, die durch alle Faktoren einer Faktorenlösung erklärt wird. |
Konfidenz-Intervall
| [Confidence Interval] Wertebereich, in dem der wahre Wert (einer Population) mit einer definierten Wahrscheinlichkeit (z.B. 95%) liegt. |
Konfundierung
| [Confounding] Situation, in der die Variation der abhängigen Variable in einer Untersuchung nicht auf die unabhängige zurückgeführt werden kann. Ursache ist der Zusammenhang dritter unkontrollierter Variablen mit der unabhängigen Variable. |
konkurrente Validität
| [Concurrent Validity] Form der Kriteriumsvalidität, bei der Prädiktor und Kriterium weitestgehend zeitgleich gemessen werden. |
Konstante
| [Constant] Ein Merkmal, das in nur einer Ausprägungen vorkommt. |
Konstanthalten
| [Constancy] Kontrolltechnik. Eine Variable wird künstlich bei allen Teilnehmern auf einen Wert gesetzt, damit ihr Einfluss auf eine Untersuchung verringert wird. |
Konstruktvalidität
| [Construct Validity] Güte der Messung eines Konstruktes durch ein Messinstrument. Relevante Determinanten sollten enthalten sein (Messung: konvergente Validität). Irrelevante Determinanten sollten fehlen (Messung: diskriminante Validität). |
Konstruktäquivalenz
| [Construct Equivalence] Ausmass der Übereinstimmung von Versuchleitern und Versuchsteilnehmern bei einem Konstrukt oder einem Begriff (z.B. könnten beide unter Zufriedenheit anderes verstehen). |
Kontingenzanalyse
| [Contingency Analysis] Mehrdimensionaler Chi-Quadrat-Test, der als Nullhypothese die Unabhängigkeit der Merkmale annimmt. |
Kontingenzkoeffizient
| [Contingency Coefficent] Durch Stichprobengröße korrierter Chi2 Wert der Kontigenzanalyse. Kann Werte zwischen 0 und 1 annehmen. |
Kontinuierliche Skala
| [Continuous Scale] Skala ohne Zwischenstufen, die eine Markierung an beliebiger Stelle erlaubt. |
Kontrolle
| [Control] Im Experiment: 1. Aufnahme einer nicht manipulierten Variable in eine Studie, um ihre Auswirkungen zu blockieren oder zumindest zu erheben. 2. Direkte Manipulation der unabhängigen Variable in einer Untersuchung. |
Kontrollfrage
| Frage, die überprüft, ob Untersuchungsteilnehmer konsistent antworten. |
konvergente Validität
| [Convergent Validity] Hohe Korrelation eines Messverfahrens mit anderen Verfahren, die das gleiche Konstrukt oder die gleiche Variable messen sollen. |
Korrelation
| [Correlation] Normierter Zusammenhang zweier oder mehrerer Variablen. Meist mit einem Koeffizienten zwischen -1 und +1 dargestellt. Verbreitete Koeffizienten sind: Pearsons r, Spearmans Rho, Eta und Cramers V. |
Korrelationskoeffizient
| [Correlation Coefficient] Wert, der den Grad des Zusammenhanges zwischen zwei oder mehr Variablen darstellt. |
Korrespondenzanalyse
| [Correspondance Analysis] Statistisches Verfahren mit der mehrdimensionale Häufigkeittabellen visualisiert werden können. (z.B. nominalskalierte Merkmale als Punkte im Raum). |
Kravitz & Martin, 1986
| Kravitz, D.A., & Martin, B. (1986). Ringelmann rediscovered: The original article. Journal of Personality and Social Psychology , 50(5), 936-941. |
Kreuztabelle
| [Cross-Tabulation] Tabelle, deren X- und Y-Achse unterschiedliche Variablen darstellen. Die Häufigkeiten der Werte werden in den entstehenden Zellen dargestellt. Die Verteilung der Häufigkeiten wird zudem oft mit einem Chi-Quadrat-Test gegen eine angenommene Verteilung getestet |
Kriteriumsvalidität
| [Criterion Validity] Zusammenhang eines Verfahrens mit relevanten anderen Variablen. Unterschieden werden die konkurrente Validität (zeitgleiche Messung) und die prognostische Validität (zeitversetzte Messung). |
Kriteriumsvariable
| [Criterion Variable] Variable, die vorhergesagt bzw. erklärt wird. |
Kurtosis
| [Kurtosis] Begriff zur Form einer Verteilung, der Steilheit (leptokurtische Verteilung) oder Flachheit (platykurtische Verteilung) des Gipfels betrifft. Die Normalverteilung ist mesokurtisch. |
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