Statistik und Methoden |
|
|
|
|
|
| P |
| Seiten: 1 |
Paarweiser Fallausschluss
| [Pairwise Deletion] Beim paarweisen Fallausschluss werden anders als beim listenweisen Fallausschluss nicht einfach Fälle mit irgendwo fehlenden Werten aus der Analyse ausgeklammert, sondern nur die Fälle, in denen die jeweils für die Analyse relevanten fehlenden Werten nicht verwendet. |
Parameter
| [Parameter] 1. Wert in der Population. 2. Zahl, die innerhalb eines Model konstant ist, über verschiedene Modelle jedoch variiert wird. |
Parametrische Verfahren
| [Parametric Procedures] Statistische Verfahren, die mit Kennwerten auf metrischen Niveau arbeiten (z.B. Mittelwert, Varianz). Sie stellen Vorraussetzungen an das Skaleniveau der Merkmale (mindestens Intervall) und an die Verteilung der Werte in der Population (Normalverteilung, Varianzhomogenität). Beispiele sind: Pearson Korrelation, Varianzanalyse, T-Test |
Partialkorrelation
| [Partial Correlation Coefficient] Auch Korrelation höherer Ordnung. Zusammenhang zwischen Variablen, aus dem die Zusammenhänge mit anderen Variablen herausgerechnet (auspartialisiert) wurden. |
Placebo-Effekt
| [Placebo Effect] Ein positiver (Teil-)Effekt, der dadurch zustandekommt, dass die Versuchsperson weiss oder suggeriert bekommt, dass ein Treatment stattfindet. Der Anteil des Placebo Effekts an dem Gesamteffekt lässt sich durch eine Placebo-kontrollierte Doppelblind Studie erschliessen |
Placebo-kontrollierte Studie
| [Placebo-Controlled Study] Untersuchung, bei der ein Treatment gegen eine möglichst gute Imitation des Treatments ohne die wirksame Komponente getestet wird. Sollte sinnvollerweise als Blindstudie durchgeführt werden. |
Power
| [Power] Wahrscheinlichkeit für ein signifikantes Ergebnis eines Verfahrens, wenn die Alternativhypothese wahr ist bzw. tatsächlich ein Effekt besteht. Neben der Effektstärke und Signifikanz eines der wichtigsten Beurteilungskriterien für die Bedeutung eines Ergebnisses. Einflussgrössen auf die Power sind: 1. Grösse der Stichprobe 2. Effektstärke 3. Signifikanzniveau 4. einseitige oder zweiseitige Hypothese 5. Art des Tests 6. abhängige oder unabhängige Gruppen |
Prinzip der Einfachheit
| [Principle of Parsimony] Gedanke, dass Erklärungen so lange möglichst simpel sein sollten, bis diese nicht mehr ausreichend sind. |
Prognostische Validität
| [Predictive Validity] Auch Vorhersagevalidität, prädiktive Validität. Form der Kriteriumsvalidität, bei der das Kriterium nach dem Prädiktor gemessen wird. |
Promax Rotation
| [Promax Rotation] Obliges Rotationsverfahren der Faktorenanalyse. Hier wird die Anfangslösung von Faktoren so gedreht, dass möglichst eine Einfachstruktur entsteht. Dabei können die Faktoren der resultierenden Lösung untereinander korrelieren. (Abgrenzung zu Varimax Rotation, die keine korrelierten Faktoren zulässt) |
Prädiktor
| [Predictor Variable] Variable, die zur Vorhersage einer anderen dient. |
|
|
|