Marktforschung |
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S-O-R Modelle
| [S-O-R Models] Verhaltenmodelle, die Stimuli (S) bzw. Reize aus der Umwelt, Organismusvariablen (O) und Reaktionen (R) des Organismus beachten. So würden z.B. Marketingstimuli (z.B. Preis) als Umweltreize beachtet, Organismusvariablen wie sensible Preisschwellen, Preissensibilität und Referenzpreise zusätzlich in das Modell aufgenommen und konkretes Verhalten (z.B. der Absatz) als Reaktion gemessen und versucht zu erklären. S-O-R Modelle haben zunehmend reine S-R Modelle abgelöst, da sie bessere Erklärungen des Verhaltens und teilweise eine einfachere Messung und Kontrolle erlauben. |
S-R Modelle
| [S-R Models] Auch Black-Box Modelle. Verhaltenmodelle, die nur Stimuli (S) bzw. Reize aus der Umwelt und Reaktionen (R) des Organismus beachten. Organismusvariablen, wie etwa Einstellungen, werden zur Erklärung von Verhalten ausgeklammert. So würden z.B. Marketingstimuli (z.B. Preis) als Umweltreize beachtet und konkretes Verhalten (z.B. Absatz) als Reaktion gemessen. Diese Modelle haben sich als unzulänglich zur Erklärung komplexen Konsumentenverhaltens erwiesen. Individuelle Unterscheide der Organismen wie Einstellungen und andere variablen sind meist wichtig zur Erklärung von Verhalten. S-R Modelle werden daher meist mit O-Variablen zu S-O-R Modellen ergänzt. |
Sampling fraction
| Verhältnis der Stichprobengrösse zur Grundgesamtheit. f = n / N |
Satzergänzungstest
| [Completion Test] Verfahren, in dem der Teilnehmer Sätze mit Lücken vervollständigen soll. Das Verfahren misst meist indirekt Einstellungen der Versuchsteilnehmer. |
Schneeball Erhebung
| [Snowball Sampling] Erhebungsverfahren, bei der jeder Befragte nach der Befragung gebeten wird, weitere Personen anzugeben, die geeignet wären, an der Untersuchung teilzunehmen. |
Schwedenschlüssel
| Verfahren zur Zufallsauswahl von Befragungspersonen in Haushalten mit mehreren Personen. |
Screening Sample
| Kleine Stichprobe, die meist für Pretests oder Vorstudien ausgewählt wird. |
Segmentierung
| [Segmentation] Abgrenzung von Fällen anhand von Variablen. Etwa die Klassifizierung von bestimmten Kundengruppen nach ihrer Kauffrequenz (Marktsegmentierung). |
Sekundärdaten
| [Secondary Data] Daten, die zu einer Fragestellung bereits vorhanden sind (z.B. aus anderen Studien oder routinemässig erhobene Daten in Datenbänken von Unternehmen). Abzugrenzen von Primärdaten. |
Sekundärforschung
| [Desk Research]. Sekundärforschung wertet Daten aus bereits an anderer Stelle durchgeführten Untersuchungen (Sekundärdaten) aus. Meist anstelle oder vor Primärforschung. |
Selbst-Selektion
| [Self Selection] Fälle aus der Bruttostichprobe entscheiden selbst, ob sie an einer Untersuchung teilnehmen oder nicht. Gefahr durch Selektions-Effekte. |
Selektions-Effekt
| [Selection Effect] Auch Auswahlfehler. Verzerrung der Ergebnisse einer Untersuchung durch nichtrepräsentative Auswahl an Fällen (Personen). |
Semantisches Differential
| [Semantic-Differantial Scale] Mehrstufige Skala, auf der Meinungsgegenstände zwischen zwei entgegengesetzten Worten (meist Adjektive, z.B. warm - kalt) beurteilt werden können. Ergebnis sind Polaritätenprofile. |
Situations-Effekt
| Einfluss des Umfelds einer Untersuchung auf die Ergebnisse. |
Soziale Erwünschtheit
| [Social Desirability] Subjektive Annahmen darüber, was andere Personen erwarten oder Wünschen könnten, beeinflussen das Verhalten von Versuchsteilnehmern. |
Stichprobe
| [Sample] Teilmenge von Elementen aus einer Grundgesamtheit. |
Stichprobenbasis
| [Base] Anzahl der Personen in einer Stichprobe, die auf ein Item geantwortet haben. |
Stichprobenfehler
| [Sampling Error] Die Auswahl an (Fällen) Personen als Stichprobe ist nicht repräsentativ für die Grundgesamtheit. Alleine das Ziehen einer Stichprobe bringt einen Schätzfehler mit sich. Die selektive Auswahl verstärkt das zusätzlich. |
strukturierte Antwort
| [Closed Response] Antwortmöglichkeiten auf eine Frage sind vorgegeben. |
strukturiertes Verfahren
| Fragen und Antwortmöglichkeiten sind fest vorgegeben (z.B. bei einem Fragebogen). |
Syndicated Services
| Daten, die von Marktforschungsunternehmen routinemässig für mehrere Kunden erhoben werden (etwa die Mediendaten der GfK für die Fernsehsender). |
Systematischer Fehler
| [Bias] Ein Fehler in Daten, der durch konstante, unkontrollierte Einflüsse während der Erhebung auftritt. Daher Fehler, die nicht zufällig sind. Meist liegt dieser Fehler am Versuchsdesign. |
Säulendiagramm
| [Bar Graph, Bar Chart] Ein Diagramm, in dem die Höhe von Säulen die relative Ausprägung von Variablen veranschaulicht. |
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