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Begriff Definition
Saturiertes Model
[Saturated Model] Strukturgleichungsmodel, das mit Null Freiheitsgraden gerade noch mathematisch lösbar ist.
Scatter Diagramm
[Scatter Diagram] Zweidimensionale Darstellung zweier Variablen mit Datenpunkten.
Schiefe
[Scewness] Asymmetrie einer Verteilung. Verteilungen können positiv oder negativ schief sein.
Scree Plot
[Scree Plot] Darstellung des Eigenwertverlauf der unrotierten Faktorenlösung in der Faktorenanalyse. Die Suche nach einem Knick in diesem Verlauf wird z.T. als Methode zur Bestimmung der Faktorzahl verwendet.
SEM
Acronym für Structural Equation Modeling. Erstellen von Strukturgleichungsmodellen.
Sensitivität
Gütekriterium eines Verfahrens aus der Anwendung, das die Fähigkeit beschreibt, zwischen verschiedenen Ausprägungen einer Variable zu unterscheiden. Dem entspricht das wissenschaftliche Gütekriterium Reliabilität bei Instrumenten. Bei Verfahren entspricht dem die Power.
Signifikanz
[Significance] Eigenschaft eines Kennwertes (z.B. Mittelwertsunterschied): fällt dieser unter das Signifikanzniveau wird die Abweichung vom Erwartungswert der Nullhypothese als nicht mehr zufällig, also signifikant betrachtet. Die einzige Alternative dazu ist nicht-signifikant (Ausdrücke wie hochsignifikant sind daher irreführend)
Signifikanzniveau
[Significance level] Auch Irrtumswahrscheinlichkeit. Wahrscheinlichkeit eines Ergebnisses unter Annahme der Nullhypothese, ab der die Nullhypothese verworfen wird (meist per Konvention festgelegt bei 5%, teilweise auch 10%, 1% oder 0,1%).
Skalierung
[Scaling] 1. Verfahren zur Herstellung einer Skala. Einzelnen Merkmalsausprägungen werden Zahlen zugeordnet. 2. Das Skalenniveau.
Spannweite
[Range] Auch Variationsweite oder Streubreite. Differenz des kleinsten und grössten Wertes einer Verteilung. Kann ab Ordinalskalenniveau berechnet werden.
Standardabweichung
[Standard Deviation] Streuungsmass ab Intervallskalenniveau. Die Quadratwurzel aus der Varianz. Bei +/- einer Standardabweichung liegen die Wendepunkte der Normalverteilung.
Standardfehler
[Standard Error (SE)] Mass für die Genauigkeit der Schätzung von Populationsparametern aus Stichprobenkennwerten, meistens aus Mittelwerten. Deshalb gebräucliche Kurzform für Standardfehler des Mittelwerts.
Standardfehler des Mittelwertes
[Standard Error of the Mean (SEM)] Mass für die Genauigkeit der Schätzung des Populationsmittelwertes durch den Stichprobenmittelwert. Entspricht der Standardabweichung der Verteilung unendlich vieler Stichproben der gleichen Grösse.
Standardnormalverteilung
[Standard Normal Distribution (SND)] Standardisierte Normalverteilung mit einem Mittelwert von 0 und einer Standardabweichung von 1.
Standardschätzfehler
[Standard Error of Estimate] Standardabweichung der Prüfverteilung der Regressionsgewichte.
Stetige Variable
[Continuous Variable] Variable, die in einem Intervall beliebige Werte annehmen kann. z.B. alle reellen Zahlen zwischen 1 und 5. Abzugrenzen ist die Diskrete Variable.
Stichprobenkennwerte-Verteilung
[Sampling Distribution] Verteilung der Kennwerte (meist Mittelwerte) vieler Stichproben aus einer Population.
Strukturbruch
Plötzliche Abweichung von linearen Parametern in empirischen Datenstrukturen.
Strukturmodell
Teil eines Strukturgleichungsmodells, der die Beziehungen zwischen den latenten Variablen beschreibt.
Störvariable
[Confounding Variable] Variable, die sich zusätzlich zu den unabhängigen Variablen auf die abhängigen Variablen in einer Untersuchung auswirkt. Extraneous Variable: Variable, die Varianz zwischen Gruppen beeinflusst. Nuisance Variable: Variable, die Varianz innerhalb von Gruppen beeinflusst.