Statistik und Methoden |
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Validität
| [Validity] Auch Gültigkeit. Gütekriterium, das angibt, ob tatsächlich gemessen wird, was gemessen werden soll. Unterschieden werden Kriteriums-Validität, Konstruktvalidität, Augenscheins-Validität, konvergente, diskriminate, interne, externe, prädiktive, konkurrente und inkrementelle Validität. |
Variable
| [Variable] Ein Merkmal, das in mindestens zwei Ausprägungen vorkommt. Stetige Variable: kann alle Werte in einem Bereich beliebig genau annehmen (etwa die Zeit, die Kunden in einem Geschäft verweilen). Diskrete Variable: kann nur bestimmte Werte in einem Bereich annehmen (etwa Anzahl von Kunden in einem Geschäft) |
Varianz
| [Variance] Streuungsmass ab Intervallskalenniveau. Definiert als die Summe der quadrierten Abweichung aller Werte vom Mittelwert |
Varianzanalyse (ANOVA)
| [Analysis of Variance] Verfahren zur Bestimmung der Signifikanz von Unterschieden zwischen nominalen Gruppen bei mindestens intervallskalierten abhängigen Variablen. Dabei wird die Varianz zwischen den Gruppen mit der Varianz innerhalb der Gruppen verglichen. Univariate V.: eine abhängige Variable Multivariate V.: mehrere abhängige Variablen. Multifaktorielle V.: mehrere Variablen zur Abgrenzung von Gruppen |
Varimax Rotation
| [Varimax Rotation] Orthogonales Rotationsverfahren der Faktorenanalyse. Hier wird die Anfangslösung von Faktoren so gedreht, dass möglichst eine Einfachstruktur entsteht. Die resultierenden Faktoren sind immer untereinander unkorreliert. (Abgrenzung zu Promax Rotation, die korrelierte Faktoren zulässt) |
Verhältnisskala
| [Ratio Scale] Auch Ratioskala genannt. Einheiten dieser Skalen haben eine Rangordnung mit gleichen Abständen und einen sinnvollen Nullpunkt (z.B. Einkommen). Bei diesen Skalen gilt dann z.B. die Aussage 2000 Euro ist doppelt so viel wie 1000 Euro. |
Vorhersagevalidität
| [Predictive Validity] Kriteriumsvalidität, bei der das Kriterium zeitlich erheblich später als der Prädiktor erhoben wird. |
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