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Wie können Studierende der Wirtschaftspsychologie ihre Karriere unterstützen? |
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Entscheidend für den Berufserfolg als Wirtschaftspsychologe ist im Endeffekt die Passung von den Anforderungen der Stelle und der Eignung der Person. Wichtig ist, sich irgendwann klar zu werden, in welche berufliche Richtung (Anforderungen) die Entwicklung gehen soll. Als zweites ist dann sinnvoll, sich (bzw. seine Eignung) auch in diese Richtung zu entwickeln. Eine wichtige Möglichkeit zur Entwicklung der Eignung ist die Wahl der Schwerpunkte.
Welchen Berufsweg Sie als Psychologen auch wählen, Sie werden im Wettbewerb mit Ärzten, Pädagogen, Betriebswirten und anderen stehen. Sie erhöhen Ihre Chancen durch ein klares Eignungsprofil, dass weder zu weitläufig (kann überall mitreden, hat aber nirgends eine Ahnung) noch zu engstirnig (Fachidiot, der Zusammenhänge nicht mehr überblicken kann) ist. Wir empfehlen daher eine Kombination der beiden Bereiche Markt- und Konsumentenpsychologie und Arbeits- und Organisationspsychologie.
Eine Verknüpfung von interner und externer Perspektive von Organisationen gewinnt durch aktuelle Entwicklungen an Relevanz:
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Grenzen zwischen Organisation und Umfeld werden mit organischen Strukturen, Outsourcing sowie der zunehmenden Vernetzungen zwischen Zulieferern, Organisation und Vertriebswegen immer undeutlicher. Viele Personen können nicht mehr deutlich als extern oder intern klassifiziert werden. Auch der Trend zur Zeitarbeit fördert diese Dynamik.
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Durch steigenden internationalen Wettbewerb orientieren sich Unternehmen immer stärker am Kunden: marktorientierte Perspektiven durchziehen die gesamten Unternehmensprozesse, marktorientierte Unternehmensführung wird zum Schlagwort.
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Im stark wachsenden Dienstleistungssektor, der bereits nahezu 70% der Arbeitsplätze in Deutschland stellt, verschmelzen interne und externe Aspekte. Die Leistung am (externen) Kunden wird direkt durch (interne) Mitarbeiter erbracht.
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Eine zunehmende Dynamisierung des Umfeldes verlangt eine integrierte Betrachtung von Organisation und Markt, um schnell und flexibel reagieren zu können.
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Immer kürzere Produktentwicklungszeiten verlangen die ganzheitliche Betrachtung von Kundenwünschen, Forschung und Entwicklung sowie der gesamten Wertschöpfungskette.
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Mitarbeiter und interne Abteilungen werden zunehmend unter einer Marktperspektive als Kunden oder Wettbewerber betrachtet.
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Arbeitsgruppen werden zunehmend als interdisziplinäre Teams um zentrale Prozesse gebildet.
Anstatt eindimensionaler Spezialisten herrscht dabei immer mehr Bedarf an flexiblen Generalisten im Wirtschaftsbereich.
Die integrierte Perspektive interner und externer Aspekte von Organisationen ermöglicht vernünftige Planung und Intervention. Interne strategische Entscheidungen – etwa die Personalentwicklung – müssen sich an den Veränderungen und Anforderungen des Umfeldes (z.B. des Marktes) orientieren, um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen. Auf der anderen Seite ist eine reine Orientierung an externen Chancen, ohne die internen Ressourcen zu beachten, ebenso ergänzungsbedürftig.
Chancen im Umfeld der Organisationen – wie etwa wachsende Zukunftsmärkte – können nur genutzt werden, wenn sie zu den internen Kompetenzen passen.
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