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Stephen P. Robbins ist eine Art Lutz von Rosenstiel der USA. Wie kaum ein anderer hat er die Disziplin Organisationspsychologie in den USA geprägt. Das Buch 'Organizational Behavior' ist das Standardwerk dieser Disziplin im englischen Sprachraum.
Mittlerweile ist die 12. Auflage erschienen, diesmal zusammen mit Timothy A. Judge.
Inhalte:
Nach einer Einführung in den Hintergrund werden die klassischen Bereiche jeweils im Anwendungskontext dargestellt:
Individuum (Einstellungen und Werte, Wahrnehmung, Motivation und Emotion, Entscheidungen etc.)
Gruppe (Kommunikation, Führung, Verhandlung, Konflikt etc.),
organisationale Strukturen (Unternehmenskultur, Human Resources etc.) und
Organisationsentwicklung.
Zielgruppe:
Robbins ist nicht nur Wissenschaftler, sondern vor allem auch ein mann der Praxis. Das bemerkt man im Buch. Praxisbezug, ein einfacher, auch für Praktiker und Studierende verständlicher Schreibstil bei gleichzeitiger wissenschaftlciher Fundierung zeichnen das Werk aus.
Für den deutschen Geschmack ist das Buch vielleicht teilweise etwas zu anschaulich, amerikanisch, bunt. Das kann aber auch als Stärke gesehen werden.
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