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9. Entwicklung des Marktforschungsvolumens im internationalen Vergleich |
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Die Abbildung zeigt die weltweiten Marktforschungsumsätze im Zeitverlauf. Es ist deutlich erkennbar, dass die Umsätze stetig ansteigen. Allein in den letzten fünf Jahren (2002 - 2006) ist der Markt um 45,9%
gewachsen. Die weltweite Nettowachstumsrate für das Jahr 2005/06 betrug 4,0%.

Abbildung: Weltweite Marktforschungsumsätze 2001 – 2006 (vgl. ESOMAR, 2008, S. 93)
Nach einem ersten „flüchtigen“ Blick auf die weltweiten Marktforschungsumsätze geht die nachfolgende Graphik nun mehr ins Detail und zeigt einen Vergleich der Top 5 Marktforschungsländer und deren Anteil am
Gesamtmarkt. Es ist deutlich zu erkennen, dass die USA den weltweiten Markt auf Länderebene dominiert. Aber auch Nationen wie Frankreich und Deutschland, deren Umsätze recht nah beieinander liegen, haben
jeweils einen ordentlichen Anteil von am Gesamtmarkt der Marktforschung.

Abbildung: Entwicklung der Marktforschungsumsätze nach Ländern (vgl. ESOMAR, 2008, S. 79)
Die weltweiten Wachstumsraten, die der folgenden Abbildung zu entnehmen sind, zeigen, dass von den großen Märkten Japan, USA und Deutschland nach Bereinigung der Inflationsrate derzeit am stärksten wachsen.

Abbildung: Übersicht der weltweiten Wachstumsraten 2005/06 (vgl. ESOMAR, 2008, S. 75-76)
Die größten Nettowachstumsraten erzielt Japan (3,9%) gefolgt von den USA (3,3%) und Deutschland (3,1%). Obwohl Großbritannien innerhalb Europas der größte Markt ist, hat es die geringsten Wachstumsraten. Die
Nettowachstumsrate für 2005/06 betrug lediglich 0,1%.
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Dr. Raimund Wildner – Geschäftsführer GfK e.V.
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„Das stärkste Land in Europa ist UK. Es hat allerdings nicht die
stärksten Wachstumsraten. Deutschland wächst, während UK mehr oder
weniger stagniert. Das liegt daran, weil viele amerikanische Firmen
erst einmal auf den englischen Markt gehen, weil dort die Hemmschwelle
viel geringer ist.“
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